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Berichte von Inge Schmidt

2011

Dezember 2011
Der monatliche Zmorge Treff am Mittwoch, 7. Dezember in der ref. Kirchgemeinde in Dulliken/Olten (wo ich vor vielen Jahren arbeitete) zieht jeweils Menschen an und sie geniessen die positive Atmosphäre. Wieder konnte ich von unserer Arbeit vor Ort in Kibera berichten. Die Zuhörenden sind interessiert und unterstützen uns sowohl moralisch as auch mit Geld. Dafür sind wir sehr dankbar.

Donnerstag 1. Dezember - Abendverkauf in Bern
Zum 2. Mal für dieses Jahr war ich mit der Frauengruppe "Saver Sax" (sie spielen Saxophon) am Abendverkauf. Viele Interessierte hörten der Musik an verschiedenen Orten in der Stadt zu, und ich konnte über unser Projekt in Kibera informieren. Ein guter und interessanter Abend dank den Frauen, die sich engagieren und uns unterstützen, heisst, Münzen die in den Instrumentenkoffer als Dank und Freude für die Musik gegeben wurden, kommen vollumfänglich der Projektarbeit vor Ort (Kibera) zu gut. Anders gesagt: "Gemeinsam sind wir stark" - nur so kann sich im Blick auf die Zukunft etwas positiv bei den Menschen verändern. Heisst aber auch, ihre Ressourcen einbeziehen, die sehr wichtg sind. Ihr Wissen ist wertvoll!

Ende November 2011
Von der Wärme (Nairobi) in die kalten Temperaturen in die Schweiz war es nach der zweiten Hälfte im November nicht ganz einfach sich umzustellen. Die kurze Zeit (2 Wochen) auf dem anderen Kontinent nutze ich für diverse Sitzungen und planen für das kommende Jahr. Zu erleben wie sich das Team positiv entwickelt, freut mich sehr. Sie lassen grüssen und danken für alles Interesse und für Unterstützung, so dass sie weiterin mit den Informationen für sauberes Trinkwasser und Hygiene zu den Menschen in Kibera unterwegs sein können. So gehen wir getrost in die kommende Zeit und freuen uns, viele Menschen in Kibera zu erreichen und ihnen aufzeigen, wie sie eine etwas bessere Zukunft haben können. "Wir bleiben dran", so unser Motto, oder anders gesagt: "Kleine Schritte führen zum Erfolg".

Freitag 11. und Samstag 12. November 2011, Basar im ref. Kirchgemeindehaus
An beiden Tagen kommen Bekannte und auch mir nicht Bekannte an meinen Stand. Infos; Gespräche; Verkauf div. Artikel aus Kenya. Gerne schaue ich auf die beiden spannenden und interessanten Tage zurück! Es war gut dabei zu sein und aufzuzeigen was sich in 5 Jahren Engagement vor Ort, Zusammenarbeit mit den Menschen in Kibera/Slum in Nairobi, positiv entwickelt hat.

basar1

basar

September 2011
Bitte lesen Sie den neusten Artikel im Glattaler vom 23. September 2011.

August 2011
Bei eher etwas kühlen Temperaturen (für viele in der Schweiz kaum vorstellbar, weil sie denken, in Kenya ist es immer warm, doch um diese Jahreszeit ist es manchmal recht kühl und ich musste mehrmals, ungewohnt, eine Jacke anziehen und fror einige Male am Körper) erlebte ich wieder eine gute und intensive Zeit mit meinem Team. Sie sind weiterhin in Kibera unterwegs und erklären die Methode SODIS, sauberes Trinkwasser durch Sonneneinstrahlung.
Manchmal braucht es für die Menschen etwas Mut die Idee in die Tat umzusetzen - nach erfolgreicher Anwendung aber sind sie begeistert. Unsere Sitzungen waren geprägt von der derzeitigen Situation von der Arbeit und Planungen für die Zukunft. Auf diesem Wege danke für alles Ermutigen auf verschiedenen Ebenen, so dass ich meinen Auftrag vor Ort erfüllen kann.

Meeting SIDA

Juli 2011
Das 1. Projekt, Nähatelier (Stadtrand Nairobi) entlasse ich nach fast 8 Jahren in die Selbstständigkeit. Wo nötig stehe ich beratend zur Seite.
Für die kommende Zeit konzentriere ich mich auf die Zusammenarbeit mit meinen Leuten in Kibera, da ich neuerdings meine körperlichen Kräfte einteilen muss.
Meine Freunde aus Kenya und ich wünschen Ihnen einen erholsamen Sommer.

Juni 2011
Afropfingsten in Winterthur

Wie im vergangenen Jahr verkaufte ich für meine kenyanische Bekannte Schmuck. Auch hier konnte ich wieder über unsere Arbeit informieren.
An beiden Veranstaltungen ergaben sich gute Gespräche.
Abendverkauf in Bern. "Safer Sax" (bitte richtig lesen) ist eine Frauenformation die Saxophon spielt. Dies war im Gewühl der vielen Menschen nicht zu überhören.
So hatte ich die Möglichkeit mit Interessierten ins Gespräch zu kommen. Dank einem neuen flyer stellte ich den momentanen Schwerpunkt in Kibera (Slum in Nairobi)
vor: Abfallentsorgung; Hygiene; Trinkwasser. Was sind die Probleme und was kann dagegen getan werden.

Mai 2011
Dieser Tage sah ich mir Fotos von meiner Anfangszeit in Kibera, November 2006 an und staunte, was sich seit dem verändert hat.

Äusserlich:
- um das Areal wurde eine Mauer gebaut, anstelle der Sträucher, die es vorher umsäumten (Sicherheitsfaktor)
- neues WC für die Damen und Herren des Teams
- Bau des Küchentraktes (inklusiv Restaurant)
- Zmorgen (Tee und Brot) und Lunch für das Team sind zu günstigen Preisen erhältlich
- Wassertank zum auffangen des Regenwassers vom Hallendach

Innerlich:
- erstarktes selbstbewusstes Team
- kann sich mit Problemen auseinandersetzen und Lösungen aufzeigen
- kann voraus denken und planen

Kleine Fortschritte mit grosser Wirkung!

April 2011:
Studienwoche am theologischen Seminar St. Chrischona/bei Basel, Mitte April unter dem Stichwort Armut, meiner ehemaligen Ausbildungsstätte.
- Donnerstag 14. April ein "Marktplatztag", wo sich verschiedene Organisationen vorstellen konnten und was sie gegen die "sogenannte Armutsbekämpfung" tun, in der Schweiz und auf anderen Kontinenten.
- ich durfte mit einem Infostand und auch persönlichen Worten zu den Studierenden über meine Arbeit vor Ort in Kibera / grosser Slum in Nairobi / Kenya informieren.
- eine wichtige Erfahrung mit Informationen an Interessierte und Gesprächen.
- ansonsten ist das "Jahr 2011" dem Bau von Toiletten gewidmet, mit den Menschen dort vor Ort.

März 2011:
Nach 4 guten und intensiven Wochen in Kenya bin ich wieder in der Schweiz.
Bei Temperaturen von plus 28 bis 30 Grad in Nairobi zu halbwegs winterlichen Temperaturen in der Schweiz, war eine rechte Umstellung. Wie immer coachen meines Teams; begleiten der Jugendgruppe; beides in Kibera. Der Höhepunkt war die Einweihung vom Toiletten/Duschen Block bei unseren Nachbarn vom Areal in Kibera. Für ca. 40 Personen bestand vorher keine Möglichkeit für diesen hygienischen Bereich. Einweihung ja, der Rest, wie Türen einsetzen und ein paar Kleinigkeiten erledigen folgt, während ich in der Schweiz bin. Zusammenarbeit vor Ort bewirkt positives und bringt Freude auf beiden Seiten.

kibera märz 11

zu Fotogalerie

Samstag, 5. Februar 2011
"Kafi Güggel", der monatliche Treff der refomierten Kirchgemeinde, jeweils am ersten Samstag im Monat; Bahnhofstrasse 37, Dübendorf; Lindenplatz, oberhalb Claro Laden. Öffnungszeit von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr.
Inge Schmidt hatte die Gelegenheit, den interessierten Personen über ihr Engagement in Kenya und die Ereignisse der vergangenen Monate zu berichten. Dank moderner Technik ist sie mit ihren Leuten vor Ort verbunden und daher bestens informiert über was sich dort tut.
Bei entspannter Atmosphäre bei einer Tasse Kaffe oder Tee wurden allerlei Fragen an die Referentin gestellt. Ein gelungener Anlass, der sicher irgendwann wiederholt wird mit Infos über den aktuellsten Stand der Dinge vor Ort in Kenya.

Januar 2011
Dieses Jahr - 2011 - ist für mich/uns das Jahr der Bau von neuen Toiletten.
Das heisst konkret: viele Menschen in Kibera, dem grössten Slum am Stadtrand von Nairobi, haben keinen, oder nur unzureichenden Zugang zu einer Toilette. Oder auch der Weg dahin ist "weit"; oder man teilt sich die Toilette mit vielen anderen, 30 oder mehr Personen. Und was ist, wenn jemand Durchfall hat? Jedes bei uns kann sich in Gedanken ausmalen, was dies bedeutet. Dies ist der Grund für das Schwerpunktprogram 2011.

Gerne nehmen wir Spenden für den Bau von Toiletten entgegen; Postkonto 85-374327-4; Vermerk: neue Toiletten.

Der Bau kostet je nach Grösse und Modell ca. 1200.00 bis 2000.00 CHF (leider ist auch in Kenya in den vergangenen Monaten der Preis für Baumaterial angestiegen). Wir sind zuversichtlich einiges im Bereich Hygiene in der Zukunft tun zu können. Danke für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung, die zu 100% weiter geht.

2010

  • Dezember 2010
    Bevor das alte Jahr vergangen ist, lassen meine Freunde aus Kenya herzlich grüssen und für alle Unterstützung und gute Gedanken danken. Sie sind froh um die Begleitung und Ermutigung.
    Es sind gute Nachrichten die ich von ihnen höre. Für das Jahr 2011 wünschen sie alles Gute und freuen sich auf weiteres Interesse an ihrem Leben. In diesem Sinne Gottes Segen und Geleit für das vor uns noch unbekannt liegende Jahr, von ihnen und mir.

    November 2010
    Die beiden Basartage im ref. Kirchgemeindehaus in Dübendorf am Freitag 12. und Samstag 13. November waren eine gut investierte Zeit.
    Es kam zu guten Begegnungen. Dankbar bin ich auch, dass ich einiges verkaufen konnte.
    Das Wichtigste aber ist das Gespräch und die Information, was meine Begleitung vor Ort in Kenya positiv bewirken kann.

  • August 2010
    Von Januar bis März und von Anfang Juni bis Mitte August 2010 war ich wieder in Nairobi. Die Wiedersehensfreude ist jeweils auf beiden Seiten gross. Es gibt vieles zu erzählen und dafür nimmt man sich gerne Zeit.
    Seit ein paar Tagen bin ich wieder in der Schweiz. Hinter mir liegt eine gute und intensive Zeit in Kenya. Mein Team konnte ich weiterhin einmal die Woche coachen. Dafür sind sie dankbar.
    Ihre Dankbarkeit haben sie bevor ich abflog wie folgt ausgedrückt: sie haben eine "Dankes-Party" für mich organisiert. Es wurde gekocht, gegessen, gesungen. Der Höhepunkt war das Geschenk, das einer vom Team mir überreichte. Zum Vorschein kam ein sehr schönes T-Shirt. Ich war überrascht und gerührt.
    Bei der Jugendgruppe, die ich schon einige Male für Informationen besuchte, konnten wir ihren Versammlungsraum renovieren. Da der Raum mehrheitlich am Wochenende benötigt wird, konnten wir für die restlichen Tage einen Coiffeursalon für Damen und Herren einrichten.
    Gemeinsam vor Ort zusammen arbeiten, ihre Ressourcen einbinden, so werden wir auch weiterhin voran gehen.

    Inges TShirt Geschenkim neuen Coiffeursalon
    Das geschenkte T-Shirt mit Giraffen / Im neuen Coiffeursalon

    > Mehr Bilder in der Fotogalerie

    Frühere Berichte

  • Dezember 2008 bis Mitte August 2010
    Bauphase Kibera
    - Erneuerung Hallendach auf Areal
    - Bau des Schopfes (hinter der Halle) zur Lagerung der angelieferten neuen Plastikflaschen, die das Team zu einem günstigen Preis an Interesierte verkauft - Stichwort: sauberes Trinkwasser
    - abreissen der Sträucher die bis jetzt das Gelände in Kibera umzäunen, dafür Bau der Mauer ums Gelände
    - Bau neuer Küchentrakt (alter Küchentrakt wird abgerissen); es entstehen Küche, Restaurant, Raum für Gartengeräte

  • Februar 2009: Seminar für Team in Kibera über HIV/AIDS, von einer kompetenten Kenyanerin

  • November 2009: bin mit einem Stand (Infos zu den Projekten Kenya und Artikeln vom Nähatelier am ökümenischen Basar in Suhr/Aargau

  • Mai 2010: Afro Pfingsten Winterthur: helfe am Stand einer Bekannten, Kenyarin die in in der Schweiz lebt, exotische Früchte und Drinks offeriert; verkaufe für sie kenyanischen Schmuck und gebe Infos zu meiner Projektbegleitung in Kenya
  • Juni/Juli 2010: - bin mit der Gruppe von jungen Menschen in Kibera (nicht mein Team), die ich schon einige male besuchte und coachte, für weitere Infos in Kontakt
    - Dank Sponsoren in der Schweiz (Basar Suhr/Aargau) wurde es möglich ihren Versammlungsraum zu renovieren und
    einen Damen- und Herren Coffeur einzurichten
Unsere Artikel vom Nähatelier werden im
Claro Laden in Dübendorf

(beim Lindenplatz, Nähe Bahnhof) verkauft.
produkte